Kommende Events
Ticketpreise (Vorverkauf bis 17.09.2025):
18.00 Euro / 12.00 Euro für Kinder bis 16 Jahre
Ticketpreise (Abendkasse):
22.00 Euro / 15.00 Euro für Kinder bis 16 Jahre
Einlass 18.00 Uhr | Vorband 19.00 Uhr | Corvus Corax 20.00 Uhr
Veranstalter
Christoph Weidner &
Förderverein Amt und Burg Gleichenstein
Burg Gleichenstein
37359 Wachstedt
Corvus Corax live
Burg Gleichenstein | 20. September 2025
Die Schattenwelt Südharz werden wieder dabei sein, unser Ausnahmetalent Adrian Bausl (diesmal urlaubsbedingt ohne Band 😅) und Hofsackpfeifer und natürlich IHR ALLE in ausgelassenerer Stimmung.
Feiern wir also am *20.09.2025* 1000 Jahre Tanzmusik mit Corvus Corax auf Burg Gleichenstein!
Wir freuen uns auf Euch und hier könnt ihr schon jetzt Tickets vorbestellen:.
Kommende Events
Im Jahr 2026 werden weitgehende archäologische Untersuchungen zum Lückenschluss der fehlenden Puzzleteile der Geschichte der Burg durchgeführt.
Damit wir in der Folge die öffentliche und wirtschaftliche Nutzung umsetzen können, finden in diesem Jahr keine größeren Veranstaltungen statt.
Burg Gleichenstein
Für Ihre private Veranstaltung sprechen Sie uns jederzeit gern an: Hochzeiten, Jubiläen, Geburtstage, Familienfeste, Firmenfeiern sowie nicht kommerzielle Vereinstreffen.
Die Geschichte der Burg
1180
Vorgänger Burg Velsecke
Anstelle der jetzigen hochmittelalterlichen Burg Gleichenstein stand am gleichen Ort eine ältere, durch einen breiten Halsgraben gesicherte, größere Burganlage, eventuell war sie eine Reichsburg zum Schutz des im Rosoppetal gelegen königlichen Hofes in Martinfeld, der 1071 dem Kloster Hersfeld geschenkt wurde. Wann diese erste Burg errichtet wurde, ist nicht bekannt.
Der Name Velsecke wurde 1180 erstmals in einer Urkunde des Mainzer Erzbischofs Konrad unter Vermittlung des Grafen Erwin von Gleichen erwähnt, wo ein Ritter Edelger d. J. von Velshecke als Zeuge genannt wurde, so dass zu diesem Zeitpunkt bereits eine Burg gleichen Namens existiert haben muss. Seit wann genau die Burg im Besitz der Grafen von Gleichen war, ist nicht belegt.
1201
Ab etwa 1201 nannte sich Ernst III. und ab 1234 Heinrich I. von Velsecke. 1209 wird nochmals als Zeuge ein Berthold von Velsecke genannt.
1234
Die Burg wurde 1234 bei Auseinandersetzungen zwischen dem Erzbischof von Mainz und den Thüringer Landgrafen durch den Landgrafen Heinrich Raspe zerstört. Dabei wurde die 23 Mann starke Besatzung der Burg getötet oder enthauptet.
1241
bis 1246 wurde die Burg neu als Ersatz der alten Burg unter dem Namen Burg Gleichenstein vermutlich von Heinrich I. von Gleichen erbaut, von da ab nannte er sich von Gleichenstein.
1287
Unmittelbar erwähnt wurde die Burg Gleichenstein erstmals 1287.
1294
Ab 1294 war sie bis 1802 im Besitz der Erzbischöfe von Mainz und war somit über 500 Jahre Amts- und Gerichtssitz der Kurmainzischen Verwaltung des Eichsfelds, deren Hauptsitz auf Burg Rusteberg lag.
1525
Im Bauernkrieg wurde die Burg nicht von den Aufständischen angegriffen.
1632
wurde die Burg von schwedischen Truppen unter Bernhard von Weimar erobert.
1643
wurde die Burg ‚bis auf den Stein‘ geschleift und 1648 gänzlich zerstört.
1650
wurde die Burg wieder aufgebaut, aber ohne aufwendige Verteidigungsbastionen.
1802
kam die Burg an Preußen
1816
an den thüringischen Landkreis Mühlhausen und 1952 an den Kreis Worbis.
1946
Im 19. Jahrhundert wechselten die privaten Besitzer und Pächter sehr häufig, zuletzt bis zur Enteignung 1946 Dr. Wolfgang von Schutzbar genannt Milchling zu Hohenhaus.
Mit der Bodenreform wurde die Burg enteignet und in staatliche Hände übergeben. Ab dem Frühjahr 1946 wurden umfangreiche Planungen für den Umbau zu einem Waisenhaus erarbeitet und teilweise umgesetzt.
1947
Im Jahr 1947 sollte die gesamte Burganlage gesprengt werden, was durch engagierte Leiter der Anlage verhindert werden konnte. Untergebracht waren dann in der Burg zeitweise ein Jugendwerkhof und andere staatliche Einrichtungen.
1967
ging die Burg in den Besitz des VEB Sachsenring Zwickau. Das Automobilwerk renovierte die Burg und nutzte sie bis 1991 als Ferien- und Erholungsstätte.
1994
Von 1994 bis 2005 beherbergte sie eine Burggaststätte und eine Falknerei.
2018
Im März 2018 erwarb die Fa. Hanf-Gedöns GmbH die Burg als Firmensitz und wollte Teile der Burg zu einer Lebensmittel-Manufaktur umbauen, ein Museum einrichten und wesentliche Teile der Burg rekonstruieren und sanieren.
Nach der Insolvenz der GmbH wurde die Burganlage privatisiert und wird weiterhin gesichert. Die Pläne für eine öffentliche Nutzung werden weiterhin von den Eigentümern verfolgt und umgesetzt.